Gesucht: Aufbau Bodenplatte. Gefunden: Genau die Seite, die Sie brauchen, um alles darüber zu erfahren, wie die Bodenplatte für Ihr Haus wirklich gebaut werden soll. Wobei das so nicht ganz richtig ist. Es gibt nämlich zwei grundlegend verschiedene Arten, die Fundamentplatte für Ihr Haus auszuführen.
Die "herkömmliche" Variante - ich spreche hier von einer Bodenplatte für einen wasserdichten Keller - dürfte Ihnen zumindest halbwegs geläufig sein.
Aufbau Bodenplatte:Und das war's dann auch schon.
Sollten Sie keinen Keller bauen, muss die Bodenplatte mit einer Frostschürze ausgeführt werden. Heißt: Außen umlaufend wird bis zur frostfreien Tiefe sozusagen ein Streifenfundament ausgeführt, eine Betonsohle eingebracht und beispielsweise mit Schalsteinen bis zur Unterkante der späteren Bodenplatte eine umlaufende Wand - die Frostschürze - aufgemauert und ausbetoniert.
Oder Sie machen das in Ortbeton. Also beidseitige Schalung und dann betonieren.
Dann wird außen auf die Frostschürze eine Wärmedämmung aufgebracht und alles außen und innen mit Aushubmaterial hinterfüllt. Das Material ordentlich verdichtet und darauf wieder die Rollierung aufgebracht. Und dann wird wie weiter oben bereits beschrieben weitergebaut.
Im Zuge des weiteren Ausbaus wird auf die Bodenplatte dann je nach Bedarf oder individuellem Wunsch noch eine Feuchtigkeitisolierung verlegt, dann die gewünschte Wärmedämmung aufgebracht und zum Schluss kommt der Betonestrich.
Soweit sollte Ihnen das alles klar sein, oder?
Dann kann ich Ihnen jetzt die wirkliche Energiesparvariante einer optimalen Bodenplatte verraten. Und da in der heutigen Zeit und auch in Zukunft größter Wert auf eine wirklich optimale Wärmedämmung gelegt werden muss, sollten Sie diese Variante wählen, welche auf den Punkt gebracht bedeutet:
Die Bodenplatte muss im Bereich der erd- bzw. schotterberührten Flächen massiv gedämmt werden.
Und zwar völlig wärmebrückenfrei. Damit allseitig von außen bzw. von unten keine Kälte in die Betonbodenplatte eindringen kann. Und damit Sie später 50% Heizkosten sparen.
Daher muss bereits unterhalb der Betonbodenplatte eine entsprechend starke, lastabtragende Wärmedämmung eingebaut werden. Bei der Variante mit einer Frostschürze wird auch an der Innenseite derselben eine Wärmedämmung aufgebracht.
Somit wird die Bodenplatte rundherum so richtig schön - zum Beispiel mit einem extrudierten Polystyrol - eingepackt. Also Aufbau Bodenplatte vom Feinsten.
Diese Ausführungsvariante kann entweder in Eigenregie oder von "normalen" Baufirmen gewählt werden. Warum ich das betone? Ganz einfach. Weil es nämlich auch eine Fertigvariante gibt. Und diese Fertigvariante hat es richtiggehend in sich...
Die gesamte Wärmedämmung inklusive der nötigen Abschalung wird sozusagen als Wärmedämm-Fertigteil Teil für Teil fix und fertig auf ein ebenes Planum verlegt. Ohne zusätzliche Abschalung.
Jetzt aber ein wirklicher Energiespar-Hammer: Mit der Bewehrung wird zusätzlich auch gleich die Fußbodenheizung(!) eingebaut. Mit passendem Heizungsverteiler.
Die Bodenplatte wird dann millimetergenau betoniert und die Oberfläche maschinell geglättet. Das bedeutet? Richtig. Sie brauchen daher auch keinen Estrich mehr.
Diese Energiespar-Bodenplatte hat somit bereits 3 Komponenten in sich vereint:
Und das wirklich Beste an der ganzen Sache: Diese auch für ein Passivhaus geeignete Bodenplatte kostet - alles zusammengerechnet - nicht viel mehr als eine herkömmliche Bodenplatte...
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