Bautagebuch

von Julia Wurms
(Wesseling, NRW, Deutschland)

Der Bau eines Hauses ist mit zahlreichen Aufgaben verbunden und als Bauherr hat man zahlreiche Pflichten zu erfüllen. Für die Bauleitung ist dabei auch die Dokumentation des Baus obligatorisch. Ein entsprechendes Bautagebuch ist verpflichtend zu führen, um so einen Beweis zu haben, der mögliche Baumängel aufdecken kann. Aber auch als Bauherr kann man natürlich ein Bautagebuch führen – und darin zum Beispiel die Fortschritte von der ganz eigenen Baustelle dokumentieren und aufzeichnen.


Besonders viel Komfort genießt man dabei, wenn man die Möglichkeit hat, die täglichen Entwicklungen in Wort und Bild festzuhalten. Möglich ist dies natürlich mit einer eigenen Kamera und einem Notizblock, oftmals sind aber Softwarelösungen für Bautagebücher die bessere Alternative, da man hier deutlich mehr Komfort genießt. Auf eine solche Software (wie z.B. die Bausoftware Nevaris) setzt in zahlreichen Fällen auch die Bauleitung, da man hier alle relevanten Aspekte bequem und einfach notieren kann.

Das Bautagebuch in Papierform oder digital

In Schriftform kann man ein Bautagebuch zwar sehr simpel anfertigen, man muss aber mögliche Bilder und Grafiken direkt ausdrucken und kann Änderungen meist nur durch Durchstreichen und Korrigieren erledigen.

Mehr Komfort beim Erstellen eines Bautagebuches hat man natürlich am Computer. Ein entscheidender Vorteil: Digitale Bilder braucht man zu diesem Zweck nicht ausdrucken, stattdessen kann man sie direkt in das Dokument einfügen. Wiederholende Texte muss man außerdem nicht jedes Mal neu schreiben und kann diese bequem kopieren.

Die Inhalte für das Bautagebuch

Ein Bauleiter muss in der Regel zahlreiche Vorschriften einhalten und viele Bauschritte ganz genau dokumentieren. Zahlreiche Arbeitsschritte müssen hier dokumentiert werden und jeder Schritt muss dabei absolut nachvollziehbar sein.

Diese Inhalte muss ein offizielles Bautagebuch zwingend enthalten:
  • Datum und Art des Objekts
  • Wetter während der einzelnen Bauphasen
  • Das aktuell arbeitende Gewerk und die Anzahl der Mitarbeiter der Firmen
  • Verwendete Maschinen und Materialien
  • Besprechungsergebnisse inklusive Unterschriftenlisten der Beteiligten
  • Betriebsanleitungen verbauter Geräte
  • Dokumentation von möglichen Mängeln und der allgemeine Baufortschritt
Wer privat ein Hausbautagebuch schreibt kann sich natürlich deutlich freier entfalten. Dennoch ist es auch hier ein Vorteil, wenn alle Inhalte mit einem Datum versehen und somit nachvollziehbar sind.

Mögliche Mängel sollte man dabei ebenso festhalten wie auch Situationen, in denen man sich selber unwohl fühlt. Aber auch jeden Schritt des Bauvorhabens kann man gut dokumentieren. Dies beginnt beim Fotografieren des Brachlandes und endet mit dem Bezug des Hauses. Eigene Gedanken lassen sich dabei ideal notieren. Am Ende entsteht auf diese Weise ein einzigartiges Hausbautagebuch, welches alle wichtigen Schritte – zum Beispiel das Richtfest – konserviert und zudem den optimalen Vergleich aller Bauphasen eindrucksvoll ermöglicht.

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