Betonieren - Betonarbeiten
Wissenswertes zu den Detailpreisen

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Betonieren
Wissenswertes zu den Betonarbeiten

Die angegebenen Kosten und Detailpreise der folgenden Informationsseiten zum Thema Betonarbeiten und Betonieren gelten jeweils für eine fix und fertige Leistung:

Wenn nichts anderes angegeben ist, sind daher immer alle anfallenden Kosten für Material, Transport, Löhne, Betriebsmittel und sonstige Nebenleistungen in den Einheitspreisen bereits eingerechnet und damit enthalten.

Trotzdem kann es speziell bei den Betonarbeiten später bei der Abrechnung leicht zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Weil bestimmte Punkte vorher nicht vereinbart wurden.

Dazu zählen beispielsweise verschiedenste Zusatzmittel oder Zuschlagstoffe, die dem Tansportbeton beigefügt werden. Frostschutzmittel bei tiefen Temperaturen. Oder aber Abbindeverzöger, damit zum Betonieren mehr Zeit bleibt.

Derartige Besonderheiten müssen immer vor der Bestellung vereinbart und die Kosten dafür festgelegt werden. Andernfalls gibt es bei der Abrechnung später möglicherweise böse Überraschungen.

Darüber hinaus gibt es noch andere Punkte, die es beim Thema Betonieren zu beachten gilt.

Hier unten auf dieser Seite finden Sie jedenfalls hilfreiche Informationen zum Thema Betonieren und Betonarbeiten.

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Trennschicht PE-Folie:

Vor dem Betonieren der Fundament-Bodenplatte oder eines Unterbetons sollte der Untergrund mit einer Trennschicht abgedeckt werden. Normalerweise wird dafür eine PE-Folie verwendet. Möglich sind aber auch Autobahnpapier oder Bitumenpappe.

Diese Trennschichten sind in der Regel schon in den Einheitspreisen eingerechnet und werden daher nicht in Rechnung gestellt. Das ist allerdings auch im Sinne der Baufirma. Bei der Abrechnung der Bodenplatte nach m² würde nämlich andernfalls der Betonverbrauch steigen, weil beim Betonieren im Untergrund ein Teil des Betons "verschwindet". Und diese Kosten gehen jedenfalls zu Lasten der Baufirma...

Vorschreibungen durch Behörden:

Speziell bei Abbrucharbeiten kann es vorkommen, dass die Baubehörde klar definierte Auflagen vorgibt. Staubschutz, Schallschutzvorkehrungen, Verkehrszeichen aufstellen, Straßensperren errichten, Schuttcontainer und noch einiges mehr.

Welche organisatorischen Vorleistungen in diesem Zusammenhang auch immer erforderlich sind: Diese Leistungen müssen vom Abbruchunternehmen erkundet werden. Daher sind derartige Vorleistungen in den Einheitspreisen bereits eingerechnet.

Arbeitsfugen:

Sollte es aus arbeitstechnischen Gründen erforderlich sein, Arbeitsfugen beim Betonieren auszubilden, darf die Herstellung dieser Fugen nicht in Rechnung gestellt werden.

Was sind "arbeitstechnische" Gründe? Zum Beispiel eine Arbeitsunterbrechung. Weil Feierabend ist, das Wetter ein Weiterarbeiten nicht zulässt, der Arbeitsinspektor die Baustelle sperrt oder ähnliche Unannehmlichkeiten.

Kanalleitungen unterhalb der Bodenplatte:

Wenn die Höhenlage des öffentlichen Kanals es zulässt, ist die Verlegung der Kanalleitungen unterhalb der Bodenplatte im Grunde genommen eine praktische Sache. Die Abwässer werden damit unterirdisch und in unsichtbaren Kanalrohren zum Kanal geleitet.

Andernfalls müssten die Kanalrohre an der Kellerdecke oder an den Kellerwänden abgehängt oder montiert werden. Dafür braucht man entsprechenden Platz und beim späteren Kellerausbau können die hässlichen Kanalrohre schon mal stören.

Darüber hinaus ist die Verlegung der Kanalrohre unterhalb der Keller-Bodenplatte sehr vorteilhaft, wenn der Keller mit einem zusätzlichen WC ausgestattet werden soll. Oder es ist eine Dusche neben der Keller-Sauna geplant.

Allerdings kann überall dort, wo Wasser abgeleitet wird, auch Wasser eingeleitet werden. Und speziell bei Hochwasser kann dass schlimme Folgen haben. Stellen Sie sich vor, Sie haben den Keller zu einem feinen Heim-Wellnessbereich ausgebaut. Alles ist sauber, trocken und neu. Und plötzlich drückt das Hochwasser alles, was im Kanal entsorgt werden soll, mit voller Wucht in Ihren wohnlichen Keller...

Bauen Sie daher jedenfalls eine Rückstauklappe in Ihren Kanal ein. Das ist ein einfaches Formstück und mit wenig Aufwand erzielen Sie damit bei Bedarf und im Notfall die größte Wirkung.

Noch sicherer sind Sie aber, wenn Sie für WC, Dusche und Waschbecken eine kleine Hebeanlage einplanen. Diese kostet im Vergleich zum Nutzen sehr wenig. Und wie gesagt: Damit sind Sie auf der ganz sicheren Seite.

Fundamenterdung:

Unabhängig davon, ob Sie bei Ihrem Haus auch eine Blitzschutzanlage ausführen müssen oder ausführen wollen, muss vor dem Betonieren in der Bodenplatte ein Fundamenterder eingelegt und dann mitbetoniert werden. Für diesen Ringerder gibt es spezielle Erdungsbänder oder Runddrähte.

Verlegt wird die Fundamenterdung nach den Angaben durch den Elektriker, wobei der Fundamenterder in der Regel entlang der Außenkonturen der Bodenplatte als geschlossener Kreis verlegt wird. Zusätzlich wird auch einmal in der Mitte der Bodenplatte kreuzweise die Erdung so verlegt, dass das fertige Verlegemuster einem Raster von höchstens 7 x 7 Metern entspricht. Die Befestigung erfolgt mit Klemmen bzw. Kreuzklemmen.

Zumindest an zwei gegenüberliegenden Hausecken und zusätzlich dort, wo später die Heizungsanlage aufgestellt wird, werden dann noch Anschlussfahnen vorgesehen. An diese Fahnen werden später beim Hausbau einerseits die Metall-Dachabfallrohre angehängt. Und im Heizraum werden damit die Metall-Heizleitungen geerdet und auch der Elektro-Verteilerkasten kann über diese Fundamenterdung geerdet werden.

Betongüte:

Dass es den Beton für Ihren Hausbau in verschiedenen Betongüten gibt, wissen Sie sicherlich. Dabei sind die Bezeichnungen gar nicht so einfach zu entziffern. Zumindest nicht für Laien. Tatsache ist, dass der Beton für bestimmte Bauteile eine bestimmte Druckfestigkeit haben muss. Das wird mit den Bezeichnungen C20, C25 oder dergleichen definiert.

Dazu gibt es noch Bezeichnungen für die gewünschte Konsistenz des Betons. Also den Wassergehalt. Hier reichen die Bezeichnungen von sehr steif bis sehr fließfähig und in Kürzeln ausgedrückt heißt das dann beispielsweise F1 bis F6.

Und auch für das Verdichtungsmaß gibt es wieder eine eigene "Geheimschrift". Das kommt beispielsweise durch den Code C0 bis C3 zum Ausdruck.

Damit ist die Betongüte aber immer noch nicht definiert. Um die Dauerhaftigkeit von Beton auszudrücken, gibt es im Betonbau noch das Wortungetüm Expositionsklassen. Da finden sich dann schon mal die Bezeichnungen XD1 oder XF4...

Damit werde ich Sie aber hier nicht länger langweilen. Für Ihren Hausbau ist das alles nicht wirklich von Bedeutung. Und nur wenn Sie unbedingt wissen möchten, was Expositionsklassen nun tatsächlich sind, verweise ich Sie hier auf einen ausführlichen Wikipedia-Artikel

Das Einzige, was für Sie vielleicht interessant ist: Die Einheitspreise der verschiedenen Betonpositionen gelten nicht nur für Transportbeton, sondern auch dann, wenn der Beton - aus welchen Gründen auch immer - direkt auf der Baustelle hergestellt wird.

Betonoberfläche:

Wenn in den einzelnen Betonpositionen nichts anderes angegeben wurde, ist davon auszugehen, dass die Oberfläche der Betonteile unmittelbar bei oder kurz nach dem Betonieren abgezogen wird.

Darüber hinaus ist bei den Betonpreisen normalerweise einkalkuliert, dass die Temperatur zum Betonieren auf der Baustelle nicht weniger als 3°C beträgt. Andernfalls werden je nach Bedarf und Anforderung chemische Zusatzmittel verwendet und auch verrechnet.

Schutz von Bewehrungsteilen:

Weil es in Zusammenhang mit frei herausragenden Bewehrungen schon oft schlimme Arbeitsunfälle und damit verbunden fürchterliche Verletzungen gegeben hat, ist der Schutz von Bewehrungsteilen durch gesetzliche Vorschriften geregelt.

Die ausführenden Firmen sind daher verpflichtet, Steckeisen und andere herausragende oder gefährliche Bewehrungsteile mit geeigneten Abdeckkappen oder aber mit ganzen Abdeckleisten zu schützen.

Vor allem bei privaten Selber-Bauen-Baustellen werden diese Sicherheitsvorkehrungen häufig sehr vernachlässigt. Meistens mit der Begründung, dass das Betonieren ohnehin am nächsten Tag geplant ist...

Da schon ein Sprichwort bestätigt, dass der Teufel nicht schläft, sollten Sie vor allem bei der Arbeitssicherheit nicht sparen. Nicht nur Ihnen selbst zuliebe.

Schalungen:

Bei den Schalungen sind immer alle erforderlichen Abstützungen und Aussteifungen im Einheitspreis bereits einkalkuliert und damit enthalten.

Abgerechnet wird die Schalung immer nach dem Ausmaß der geschalten Fläche. Also der abgewickelten Fläche der tatsächlich betonierten Betonwand beispielsweise.

Wenn beispielsweise Stützmauern oder Kragplatten als Sichtbeton ausgeführt werden, sind das Herstellen von Wassernasen und auch das Abfasen von Betonkanten im Preis bereits inbegriffen.

Und werden wasserdichte Bauteile - beispielsweise wasserdichte Kellerwände - hergestellt, ist das wasserdichte Verschließen von eventuell vorhandenen Hüll- oder Distanzrohren ebenfalls im Preis bereits enthalten.

Aussparungen, Durchbrüche, Nischen, Schlitze:

In der Regel werden Schalungen für Aussparungen, Durchbrüche, Nischen oder Schlitze in die Einheitspreise einkalkuliert. Allerdings nur bis zu einer bestimmten Größe. Meistens bis etwa 1 m² Größe bzw. Ansichtsfläche.

Liegen die Abmessung darüber, wird die tatsächlich abgeschalte Fläche hinzugerechnet.

Wichtig: Achten Sie schon bei der Planung darauf, dass vor allem die Deckendurchbrüche in ausreichender Anzahl und Größe eingeplant werden. Oft werden die Durchbrüche viel zu klein vorgesehen. Später muss dann für diverse Rohrleitungsinstallationen mit viel Aufwand nachgestemmt werden.

Optimal für die Verlegung der verschiedenen Ver- und Entsorgungsleitungen, Lüftungen und Steuerleitungen ist ein möglichst zentraler Installationsschacht. Dieser kann später relativ einfach luftdicht abgemauert werden und damit wird es später auch bei der Blower-Door-Messung keine Probleme geben.

Einbauteile einlegen:

Vor dem Betonieren der Wände und Decken werden normalerweise noch die unterschiedlichsten Einbauteile eingelegt. Elektro-Leerrohre, Dosen und andere Rohre oder Bauteile.

Diese Bauteile können in Absprache mit dem Polier oder Vorarbeiter auf der Baustelle von den jeweiligen Professionisten selbst in die Schalung eingelegt werden. Die Baufirma wird diese Arbeiten nicht in Rechnung stellen, wenn dadurch einerseits keine Verzögerungen oder Behinderungen beim Bauablauf eintreten. Oder wenn andererseits dadurch nichts beschädigt wird.

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