Dachboden Ausbau

von Jan
(Thüringen)

Guten Tag Herr Ritter,


ich bin bei meinen Informationsstreifzügen über Ihre Seite gestolpert.

Sie beziehen sich im Allgemeinen auf Neubau, ich frage mich ob Sie mir vielleicht einen Tipp bezüglich meines privaten Umbaus/Ausbaus meines Dachbodens geben können.

Folgendes ist mein Problem: Das Haus ist ein 4 WE Haus gebaut in den 1950er Jahren, hat eine solide Betondecke zum Dachgeschoss (ca.150m²) welche ich jetzt als Fußboden nutzen möchte.

Diese Betonfläche ist "roh" und uneben (wellig auf 2 Meter Richtscheitlänge im mittel 6-8 mm ).

Ich möchte Laminatboden verlegen, wie würden sie den Fussboden vorbereiten/Aufbauen?

Muss ich zwingend mit Schüttung oder Estrichen arbeiten, reichen nicht einfache Verlegeplatten?
Wenn ja, günstige Holzplatten oder teuerere Estrichplatten?
(Wer billig baut, baut 2 mal?)

Ist bei günstigen Holzplatten mehr zu befüchten als knartzende Fußböden?

Ich bedanke mich schon einmal im vorraus für Ihre Zeit und hoffe auf eine Antwort.


Antwort:

Servus Jan,

Ihre Frage "Wer billig baut, baut 2 mal?" haben Sie bestimmt nicht grundlos formuliert, oder? Sie scheinen jedenfalls bereits zu wissen, dass Ihr Vorhaben nichts mit einer ordentlichen Bauausführung zu tun hat.

Jetzt aber im Klartext: Verabschieden Sie sich bitte ganz schnell von Ihrem Gedanken, irgendeinen Bodenbelag direkt auf die Rohdecke zu legen.

Das ist nämlich nichts anderes als ein klassischer "Pfusch"!

Also: Auf die Rohdecke muss in jedem Fall ein ordentlicher Fußbodenaufbau kommen, wobei dieser gleich mehrere Funktionen hat. Hier zumindest zwei Stichworte: Wärmedämmung und Trittschalldämmung. Darüber hinaus "verschwinden" im Fußbodenaufbau diverse Leitungen und im Bereich der Türen vorhandene Schwellen.

Ob der Fußbodenaufbau trocken oder mit Betonestrich ausgeführt wird, ist in dieser Phase nebensächlich. Wichtig ist, dass überhaupt ein Aufbau ausgeführt wird...

???... Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht mehr sicher, ob Sie Ihre Fragen tatsächlich ernst gemeint haben?

Wie auch immer: Ich kann Ihnen hier nur empfehlen, sich einmal über die verschiedenen Fußbodenaufbauten zu informieren. Das Internet ist voll mit Informationen über den Begriff Fußbodenaufbau...

Auf meiner Webseite finden Sie jedenfalls alle Kosten für einen Fußbodenaufbau und Sie können die angeführten Preise problemlos auch für Ihren Dachboden Ausbau heranziehen.

Und dann sollten Sie dringend einen Fachmann um Rat fragen.

Ich selbst könnte Ihnen natürlich im Detail sagen, wie bei Ihrem geplanten Dachausbau der Fußbodenaufbau ausgeführt werden muss. Dazu müsste ich aber viel mehr über die Situation in Ihrem Haus wissen.

Energiekennzahlen? Erforderliche Dämmwerte? Welche Räume befinden sich darunter? Vorhandene Raumhöhen? Bestehendes Steigungsverhältnis der Treppe zum Dachboden? Sind Zwischenwände geplant?

Alles Fragen, die ein Fachmann, der sich vor Ort ein Bild von Ihren Plänen gemacht hat, beantworten kann.

Bitte nicht persönlich nehmen, Jan. Aber bei Ihrem Wissensstand gibt es nur eine einzige Möglichkeit:

Lassen Sie Ihren Dachboden von eim Fachmann (Bauunternehmen, Trockenbauer oder Bodenleger) begutachten und ersuchen Sie um ein detailliertes Angebot für Ihre geplanten Baumaßnahmen.

Wenn Sie Geld sparen möchten, können Sie ja eine Mitarbeit vereinbaren. Das macht allerdings nur Sinn, wenn Sie handwerklich geschickt sind...

Wie Sie am besten zu einem Handwerkerauftrag kommen, lesen Sie bitte auf meiner Webseite nach.

Soweit alles klar?

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

BaukostenManager.com
HausbauManager.com
HausbaukostenBuch.com

PS:
Ich bin immer noch nicht sicher, ob Ihre Anfrage nicht doch eine Scherzanfrage war. Wäre aber auch egal. Hat meine Webseite zumindest wieder einen neuen Beitrag bekommen...

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