Das schwarze Gold des Gärtners

von Stefanie Fischer

Immer mehr Menschen ist es wichtig, dass sie sich gesund ernähren. Wer auf die Qualität der Lebensmittel schaut und auch selbst frischt kocht, der hat mehr Energie, kann sich besser konzentrieren und kann mehr leisten. Viele streben dies an, denn in unserer Zeit, die geprägt von Hektik ist, muss man dem Stress standhalten. Immer mehr Menschen leiden an Krankheiten wie Depressionen oder dem Burnout-Syndrom, weil sie sich permanent überfordert fühlen.


Viele Menschen versuchen daher eine Art Ventil zu finden, bei dem sie sich entspannen können und die Sorgen des Alltages und auch den ganzen Stress vergessen können. Ein sehr beliebter Trend ist das Gärtnern. Einen eigenen kleinen Garten zu haben ist in unserer Zeit durchaus eine Art Privileg und das sollte man auf jeden Fall nutzen, wenn es möglich ist. Vielen macht es Spaß, einen kleinen Kräutergarten zu haben, oder Gemüse anzubauen.

Die Produkte, die wachsen und gedeihen, können dann geerntet und in der Küche verarbeitet werden. Man weiß, wo die Produkte herkommen und dass sie vollkommen natürlichen Ursprungs sind. Wer die Pflanzen jedoch trotzdem etwas beim Wachsen unterstützen will, der muss nicht unbedingt auf chemische Dünger zurückgreifen.

Es gibt auch Dünger die einen hundert Prozent natürlichen Ursprung haben. So genannte Biodünger helfen der Pflanze bei der Keimung und bei der Ausbildung der Wurzel. So wird sie von Grund auf gestärkt und ist weniger anfällig für diverse Erkrankungen und auch schlechte Witterung. Damit die Pflanze gut gedeihen kann, ist auch die richtige Erde sehr wichtig. Nur wenn der Boden eine gute Qualität hat, kann auch die Pflanze einem qualitätsmäßig hohen Standard entsprechen.

Die beste Erde ist die so genannte Schwarzerde. Sie ist reich an Mineralstoffen und anderen Stoffen, die die Pflanze für ein starkes Wachstum braucht. Man kann diesen Humus leicht selbst herstellen, indem man Pflanzen und andere biologische Abfallprodukte verrotten lässt. Es gibt allerdings auch Humus, der mehrere tausend Jahre alt ist.

Die schwarze Erde, oder Terra Preta, wie sie auf Portugiesisch auch genannt wird, findet sich im Amazonasgebiet und ist, wie schon erwähnt, viele hundert Jahre alt. Entstanden ist sie vermutlich während der Zeit der ersten Hochkulturen. Man kann solch ein Terra Preta- Substrat eigentlich auch selbst herstellen. Man nimmt organische Abfälle und vermischt diese mit Holzkohlegrieß. Man lässt die Mischung verrotten und erhält einen hochwertigen Kompost. Durch diese spezielle Erde kann man die selbst angebauten Pflanzen im Wachstum unterstützen und so mit einer ertragreichen und qualitativ hochwertigen Ernte rechnen. So macht das Gärtnern gleich noch viel mehr Spaß.

Wer gerne in der Natur ist, für den ist dieses Hobby genau das Richtige. Man kann sich viel an der frischen Luft bewegen und so die Gedanken abschalten. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man frische Lebensmittel für die Küche bekommt. Selbst Geerntetes schmeckt sicher noch viel besser als gekaufte Lebensmittel. Wer einen grünen Daumen hat, der sollte das Gärtnern auf jeden Fall einmal ausprobieren. Man kann sicher sein, dass es sehr viel Spaß macht und ein positiver Nebeneffekt ist die gesunde Ernährung, die hier Hand in Hand mit dem Gärtnern geht.

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