Ein Haus bauen: Von der Idee bis zur Verwirklichung

von Hannes Duttenhöfer
(Darmstadt)

Es ist ein langer Weg: Zunächst einmal entsteht die Idee eines Hausbaus im Kopf, doch bis tatsächlich das neue Haus steht und dort eingezogen werden kann, vergehen im Normalfall einige Jahre. Denn es müssen viele verschiedene Sachen überdacht werden:


Von der Finanzierung, über den Kauf des richtigen Grundstücks, der Auswahl der Baufirma und des Grundrisses des Hauses bis hin zu den kleinsten Details ist alles Wichtig.

Aller Anfang ist schwer

Nachdem der Bau eines eigenen Hauses beschlossen wurde, sollte zunächst einmal die Finanzierung im Vordergrund stehen: Dazu sollte zunächst mit einer Bank ein Plan ausgearbeitet werden, der die verschiedenen Aspekte abdeckt. Eine Gesamtkostenkalkulation ist unabdingbar, aber auch die Fragen nach der monatlichen Belastung, dem vorhanden Eigenkapital und ein Finanzierungsplan müssen unbedingt im Vorfeld aufgestellt werden.

Erst wenn die finanzielle Seite geregelt ist, sollte man tatsächlich mit den weiteren Schritten fortfahren. Ein Tipp: Es gibt immer wieder verschiedene Förderprogramme von Kommunen, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Dadurch bekommt man vielleicht den einen oder anderen Zuschuss und muss nicht die volle finanzielle Bürde alleine tragen. Danach sollte man sich auf die Suche nach dem richtigen Grundstück begeben.

Ein gutes Grundstück ist das A und O
Es gibt zwei Möglichkeiten, an den Bau heran zu gehen: Entweder kennt man bereits sein Traumhaus und sucht nun ein Grundstück, das zu dem Grundriss passt - oder man hat bereits das perfekte Grundstück im Auge und sucht nun ein passendes Haus dazu. Egal, auf welche Weise man die Suche angeht, es gibt immer Fragen, die zunächst gestellt werden müssen:

Die Bodenbeschaffenheit sollte möglicherweise zunächst von einem Fachmann überprüft werden. Aber auch Fragen nach Infrastruktur, Bäumen auf dem Grundstück oder Lärmbelästigung durch Flugzeuge, Straßen oder Züge sollten berücksichtigt werden. Und natürlich sollte auch auf einen passenden Preis geachtet werden.

Eine gute Recherche erspart viel Ärger

Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn im Vorfeld ein wenig im Internet oder bei Freunden oder Bekannten recherchiert wird: Es müssen verschiedene Firmen engagiert werden, denn die wenigstens Menschen werden ihr Haus in Eigenregie aufbauen. Deshalb muss ein Architekt gefunden, eine Baufirma engagiert und später dann Handwerker hinzugezogen werden.

Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe, weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, im Vorfeld ein wenig über die verschiedenen Firmen herauszufinden. Denn wenn jemand bereits Erfahrung mit einer Firma gesammelt hat, dann schützt das davor, dass man möglicherweise zusätzliche Kosten auf Grund von Pfusch am Bau bewältigen muss. Auch ein ungefährer Zeitplan sollte vorher mit den Arbeitskräften abgesprochen werden.

Abnahme, Fertigstellung und Umzug

Bevor die Abnahme durchgeführt wird, sollte man mit einer Checkliste durch das Haus gehen und auf jegliche Mängel achten. Erst wenn alle Mängel behoben sind, sollten alle beteiligten Parteien ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen. Sobald dies geschehen ist, steht dem Umzug nichts mehr im Wege:

Abhängig davon, wie viel die Handwerker machen sollten, muss vielleicht noch Tapete beziehungsweise Farbe an die Wände gebracht werden. Die notwendigen Werkzeuge kann man sich übrigens entweder kaufen oder bei verschiedenen Anbietern kostengünstig leihen. Hat man bereits zu Beginn des Baus einen guten Plan erarbeitet, steht dem guten Hausbau nichts mehr im Wege.

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