Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bewahrt Häuslebauer vor dem Ruin

von Son D.
(Deutschland)

Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland wird noch vor Renteneintritt berufsunfähig. Um im Bedarfsfall nicht vor dem finanziellen Aus zu stehen, ist eine Absicherung der Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig. Häuslebauer, die gerade einen Kredit aufgenommen haben, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, sollten daher erst recht an ihre Arbeitskraftabsicherung denken. Denn mit einem Wegfall der Arbeitskraft bleibt das monatliche Gehalt zur Zahlung der Raten aus.

Besonders Handwerker sind gefährdet

Vor allem Handwerker haben ein sehr hohes Risiko berufsunfähig zu werden, da sie bei ihrer körperlich anstrengenden Arbeit zahlreichen Risiken ausgesetzt sind. Sie entscheiden sich aufgrund ihres Geschicks und ihrer professionellen Erfahrung oftmals dazu, bei der Errichtung ihres eigenen Hauses vieles oder gar alles selbst zu machen. Jedoch steigt das ohnehin schon hohe Risiko berufsunfähig zu werden, wenn Handwerker in ihrer Freizeit ebenfalls schwer körperlich arbeiten und sich Unfallgefahren aussetzen. In diesem Fall ist es also doppelt wichtig, die eigene Arbeitskraft abzusichern. Denn das Haus soll schließlich vollständig errichtet und monatlich abbezahlt werden.

Aufgrund des großen Risikos berufsunfähig zu werden, sind die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker besonders hoch. Doch wegen des meist recht geringen Einkommens eines angestellten Handwerkers, stellt der monatliche Beitrag für eine solche Versicherung oft eine finanzielle Hürde dar. Eine mögliche Berufsunfähigkeit hätte jedoch noch schwerere und langfristige Auswirkungen.

Erwerbsminderungsrente – Hilfe vom Staat?

Im Fall einer Erwerbsunfähigkeit zahlt der Staat dem Geschädigten eine Erwerbsminderungsrente. Eine Person ist voll erwerbsunfähig, wenn sie weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann. Dabei ist es egal, ob die Arbeit im ursprünglichen erlernten Beruf oder in einem anderen erfolgt. Die durchschnittliche Höhe einer vollen Erwerbsminderungsrente beträgt 719 Euro monatlich. Personen, die noch eine Arbeitsfähigkeit von drei bis sechs Stunden pro Tag haben, zahlt der Staat eine halbe Erwerbsminderungsrente in Höhe von durchschnittlich 359,50 Euro im Monat. Hier ist die Art der Beschäftigung ebenfalls unerheblich.

Von der staatlichen Erwerbsminderungsrente lässt sich der Lebensunterhalt nur schwer bestreiten. Eine laufende Eigenheimfinanzierung weiterhin zu begleichen ist undenkbar und der finanzielle Ruin rückt nahe.

Absicherung für alle

Doch unabhängig davon, ob ein Bauherr selbst mit anpackt oder sich professionelle Unterstützung holt: Das monatliche Einkommen und die Zahlung der Kreditrate muss gewährleistet sein! Besonders problematisch wird es, wenn die finanzielle Verantwortung für das Familieneinkommen auf den Schultern eines Hauptverdieners lastet. Eine Zwangsversteigerung des lieb gewonnenen Zuhauses und ein großer Schuldenberg sind schlimme Folgen für die gesamte Familie bei fehlender Absicherung.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist also für jeden Bauherren neben der Unfallversicherung und einer Risikolebensversicherung unabdingbar. Denn im Gegensatz zur Unfallversicherung sichert sie neben Unfällen auch andere Ursachen der Berufsunfähigkeit ab.

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