Fertighaus, Massivhaus oder Holzhaus bauen? Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauarten

von Frederick van Heusen
(Hamburg)

Um ihre Entscheidung treffen zu können, benötigen Bauherren viele Informationen. Diese können sie unter anderem auch über Bauherrenblogs wie Kern-Haus-Bauherren-Blogs bekommen. Der Bauherrenblog über die Leistungen eines Massivhausanbieters unterstützt Bauinteressierte bei ihrer Entscheidung, indem er Erfahrungsberichte und andere Infos zur Verfügung stellt.

Das Fertighaus

Ein Fertighaus verfügt über eine vorgefertigte, in den meisten Fällen industriell hergestellte Grundkonstruktion. Diese wird direkt auf der Baustelle montiert. In der Regel handelt es sich um ein Ständerwerk aus Holzrahmen, das mit Platten verkleidet wird. Der Aufbau erfolgt schnell und unproblematisch. Was den Grundriss angeht, ist der Bauherr an den Anbieter gebunden. Eventuelle Änderungen sind gegen Aufpreis möglich. Entscheidungsspielraum gibt es bei der Auswahl an Türen, Böden und Fliesen sowie beim Putz.


Neben der schnellen Fertigstellung gehört der im Vergleich zu Massivhäusern geringere Kostenfaktor zu den Vorteilen, die ein Fertighaus bietet. Des Weiteren kann es oft im Vorfeld als Musterhaus besichtigt werden. Viele Informationen und Erfahrungsberichte finden sich auf Baublogs, so lässt sich eine Entscheidung besser treffen.

Das Fertighaus - Nachteile

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, muss damit rechnen, dass das Einbringen eigener Grundriss-Wünsche nur einschränkt möglich, zudem mit recht hohen Zusatzkosten verbunden ist. Die Trittschall-Eigenschaften, die Lebensdauer sowie die Brandschutzbeständigkeit liegen unter denen der Massivbauweise. Nicht zuletzt: ein Fertighaus hat einen niedrigeren Wiederverkaufswert als ein Massivhaus.

Das Holzhaus - die ökologische Alternative

Als moderne und ökologische Alternative zum Massiv- und Fertighaus wird das Holzhaus angepriesen. In der Tat ist der Anteil an Wohngebäuden in Holzbauweise in den letzten Jahren gestiegen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Viele versprechen sich ein gesünderes Raumklima sowie geringere Energie- und Baukosten. Hinzu kommt das gute Gefühl, eine umweltbewusste Entscheidung getroffen zu haben.

Ob ein Holzhaus in der Tat ökologischer ist und
ein besseres Raumklima bietet, hängt von einigen Faktoren ab. Um beurteilen zu können, ob und welche Vorteile genau ein Holzhaus bietet, sollte man dieses in seiner Gesamtheit betrachten. Neben den Holzwänden sind dabei Innenausbau, Dämmung, Dach und die verwendeten Baumaterialien zu berücksichtigen.

Vor- und Nachteile eines Holzhauses

Im Vergleich zum Massivhaus hat ein Holzhaus eine deutlich kürzere Bauzeit. Es ist selbst für schwierige Bodenverhältnisse geeignet, da das Holz wesentlich leichter ist als Stein. Holz hat gute Isoliereigenschaften, weshalb ein Holzhaus weniger Energie zum Heizen benötigt. Im Sommer bleibt das Haus kühl, im Winter kann die Wärme nicht so leicht nach außen entweichen. Die natürliche Wohnatmosphäre ist ein weiterer Vorteil.

Trotz allem hat das Naturprodukt Holz auch Nachteile. Es arbeitet das ganze Jahr über, was bei der Verlegung von Leitungen bzw. Rohren zu berücksichtigen ist. Ein weiterer Nachteil ist die Geräuschbelastung durch Knarren. Das Holz sollte gut vor Witterungen geschützt sein. Auch Schädlinge wie Holzwürmer oder Schimmelpilze stellen eine ernsthafte Gefahr dar.

Hier klicken zum Senden von Kommentaren

Sie möchten selbst etwas schreiben? Einfach hier klicken zu Forum Beitrag