Hausbau mit Stil

von Hanna Adolph
(Berlin)

Von den eigenen vier Wänden träumt jeder Mensch unterschiedlich. Ein Haus im Grünen mit großem Grundstück und Garten oder ein exklusives Designerhaus im Herzen der Stadt. Was beim Träumen noch jeden Tag andere Formen und Farben haben kann, muss spätestens bei der Entscheidung für den Kauf oder den Neubau klar sein: Wie soll das zukünftige Domizil aussehen? Als Inspiration stellt das Unternehmen Homeday unterschiedliche Häuserstile vor und zeigt auf, wo diese hauptsächlich anzutreffen sind.

Das bayerische Landhaus

Das bayerische Landhaus ist vor allem im Süden Deutschlands anzutreffen. Auf den ersten Blick fallen die ausladenden Fensterfronten auf. Diese bestehen häufig aus doppelten Massivholzrahmen, die das Glas durch mehrere Sprossen teilen. Als zusätzlicher Blickfang fungieren die reichhaltig verzierten Fensterläden und große Blumenkästen.

Auch bei der Fassade dominiert Holz in Form eines Skelettbaus. Die Freiflächen sind dabei mit Mauerwerk gefüllt. Obere Etagen sind häufig komplett mit Holz verkleidet. Nur beim Dach werden Holz und Reet inzwischen von Ton und Dachziegeln abgelöst, die meist in Form eines Walmdaches angeordnet sind.

Das Friesenhaus

Vom Freistaat Bayern geht es in die andere Hälfte der Republik. Besonders in Schleswig-Holstein stehen die Friesenhäuser, bei denen vor allem der spitze Giebel über der Eingangstür ins Auge springt. Häufiger als noch beim bayerischen Landhaus kommen hier auch heute noch Reetdächer vor.

Gerade auf den nordfriesischen Inseln kann man noch viele Friesenhäuser in ihrer ursprünglichen Form sehen. Charakteristisch sind dabei neben dem roten Ziegelmauerwerk auch weiß- oder blau gestrichene Türen und Fensterrahmen.

Das niederdeutsche Hallenhaus

Nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern über das gesamte norddeutsche Tiefland verteilt kann man das niederdeutsche Hallenhaus antreffen. Das ebenfalls meist rote Mauerwerk wird von Holzbalken durchzogen und stabilisiert.

Ein Hallenhaus ist kaum im Herzen von Berlin oder München vorstellbar, da neben dem Wohnraum auch Stallungen und Erntelager zum Gebäude gehören. Hierdurch verfügen die Hallenhäuser meist über Einfahrtstore. Im Vergleich zu dem großflächigen Dach fallen die Fenster eher klein aus. Für Bauherren, denen das Hallenhaus zu groß ist und die dennoch eine mit Holz durchzogene Fassade bevorzugen, ist ein klassisches Fachwerkhaus eine Alternative.

Das Fachwerkhaus

Fachwerkhäuser gibt es in ganz Deutschland. Typisch für die Fassade ist eine Mischung aus Holz, Lehm und Steinen. Bei den Fenstern wird mit einem Holzrahmen und Sprossen gearbeitet.

Auch wenn Fachwerkhäuser deutschlandweit vertreten sind, gibt es regional unterschiedliche Schmuckformen. Beispiele sind Doppelstreben, Schnitzarbeiten oder Inschriften. Wie auch bei der Wahl des Stils entscheidet hier die persönliche Vorliebe.

Wenn Sie die verschiedenen Häuserstile gerne einmal visualisiert sehen möchten, schauen Sie Sich einfach die Infografik von Homeday an. In der Grafik wird zusätzlich das Hamburger Altstadthaus vorgestellt.

Wenn Sie erst eine alte Immobilie verkaufen möchten, bevor Sie ein neues Haus in einem der vorgestellten Stile bauen, hilft Ihnen Homeday auch kostenlos und unverbindlich bei der Suche nach einem passenden Makler.

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