Elektroinstallation
Planung und Verlegung der Leerrohre

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Wegweiser Die sogenannte Leerverrohrung für die Elektroinstallation stellt sozusagen die schützenden Lebensadern Ihres neuen Hauses. Und mit dem Strom kommt Leben in Ihr Haus. Damit das auch tatsächlich der Fall ist, müssen allerdings bei der Elektroinstallation sowohl Planung als auch Vorbereitung gewissenhaft durchgeführt werden.

Nehmen Sie sich daher wirklich genug Zeit. Wenn Sie sich schon heute bei der Planung Ihres neuen Einfamilienhauses wirklich ernsthaft auch mit der Planung der Elektroinstallation befassen, wird Ihnen das später zugute kommen. Diese Seite hilft Ihnen dabei.

Elektroplanung
Leerrohre für Lautsprecher, Internet & Co planen

Wahrscheinlich werden Sie heute noch nicht ganz exakt vorhersagen können, welche Elektrogeräte später einmal tatsächlich zum Einsatz kommen werden.

Das könnten Lautsprecher sein, welche ohne sichtbare Kabel einen satten Sound verbreiten sollen. Oder aber Spielgeräte, Computer oder sonstige Errungenschaften.

Die meisten Geräte können zwar jederzeit auch direkt über lose Kabel oder kabellos über Funk installiert werden, schöner und professioneller ist es aber, auf den Kabelsalat zu verzichten. Dazu werden in den Wänden und im Fußboden Leer-Rohre verlegt. Eine unsichtbare Verbindung zwischen A und B.

So wird das gemacht:
Wo später einmal die Musikanlage stehen wird, planen Sie dahinter beispielsweise jetzt eine Leerdose ein. Oder Sie verzichten auf die Leerdose, dann wird später nur das leere Rohr alleine aus der Wand hervor schauen. Auch das ist ausreichend.

  • Erfinden Sie nun einfach wieder ein Zeichen für diesen Leerauslass. Passend wäre zum Beispiel ein kleiner Kreis mit dem Buchstaben L für Leerrohr.

  • Zusätzlich vergeben Sie nun an diese erste Leerdose auch eine Zahl.

  • Die eingezeichnete Leerdose heißt nun beispielsweise: oL1. Das ist der Anfang des geplanten Leerrohres.

  • Damit im Grundriss bei Ihrer Elektroplanung erkennbar ist, wie hoch dieser Leerauslass über dem Fußboden liegt, schreiben Sie einfach die gewünschte Höhe in Klammer dazu.

Nun heißt dieser Auslass zum Beispiel oL1 (h = 30cm). Dass die Höhenangabe immer vom Fußboden aus angegeben wird, notieren Sie kurz am Rand des Plans. Der Elektriker weiß dann exakt Bescheid, was gemeint ist.

Überlegen Sie jetzt, wo der erste Lautsprecher später einmal hängen oder stehen soll. An dieser Stelle zeichnen Sie ebenfalls ein Symbol ein. Genau so, wie Sie das beim Anfang des Leerrohres gemacht haben.

Wenn dieser Leerauslass angenommen 2 Meter über dem Fußboden liegen soll, würde das Ende des ersten Leerrohres jetzt folgende Bezeichnung haben: oL1 (h = 200cm).

Zum Schluss verbinden Sie jetzt die zwei in Ihren Grundrissplan eingezeichneten Symbole mit einer strichlierten bzw. gestrichelten Linie. Das Leer-Rohr für den ersten Lautsprecher ist damit eingeplant.

Jetzt kommt der zweite Lautsprecher an die Reihe. Anfang und Ende bekommen die Bezeichnung oL2. Höhe dazu schreiben, mit einer Linie verbinden. Dann kommt oL3 und so weiter und so fort.

Das ganz gilt aber nicht nur für Lautsprecher. Auch für das Kabel-TV, Satelliten-TV oder für einen Telefonanschluss können Sie Leerrohre einplanen.

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