Richtmeistermontage: Holzhaus selber bauen

von Jenny Wagner
(Berlin)

Den Traum vom eigenen Holzhaus aktiv mitgestalten

Den Traum vom eigenen Holzhaus aktiv mitgestalten

Noch lange bevor die Organisation zum Bau des Traumhauses angegangen wird, fangen viele schon damit an, von ihrem zukünftigen Heim zu träumen. Bestimmte Dinge, die die spätere Planung stark beeinflussen, stehen dabei bereits in dieser Phase fest. Die Frage, ob man sich „klassisch“ für ein Haus aus Stein entscheidet oder ein anderes Material, wie zum Beispiel Holz wählt, gehört gewiss dazu.

Ein Haus aus Holz

Immer mehr Bauherren und -herrinnen entscheiden sich heutzutage für ein Holzhaus. Die Gründe dafür, Holz als Material für das neue Heim zu wählen, sind dabei ganz vielseitig. Natürlich spielen optische Eindrücke eine entscheidende Rolle. Wände aus Holz strahlen eine gewisse Behaglichkeit und eine heimelige Atmosphäre aus. Und auch was das äußere Erscheinungsbild angeht, führt manchmal kein Weg an Holz vorbei. Wer etwa von einem Schwedenhaus träumt, kann dieses unmöglich mit Stein und Beton umsetzen. Hier muss ein Holzhaus gewählt werden.


Doch neben diesen optischen Vorzügen gibt es auch pragmatische Gründe, die ein Holzhaus für viele zum Haus ihrer Wahl werden lassen. So ist etwa das Wohnklima in einem Holzhaus ganz anders als das in einem Haus aus Stein. Holz ist ein atmungsaktiver Baustoff, der Feuchtigkeit aufnimmt, sie aber auch wieder abgibt. Diese besondere Eigenschaft macht sich für den Bewohner in angenehmer Raumluft bemerkbar, sorgt aber auch dafür, dass es in einem Holzhaus vergleichsweise kaum Schimmelbildung gibt.

Zudem ist Holz ein sehr guter Isolator. So ist es in Holzhäusern im Sommer angenehm kühl, im Winter kann die Heizungswärme aber auch entsprechend gut gespeichert werden. Das hat auch damit zu tun, dass die Wände eines Holzblockhauses eine geringere Leitfähigkeit haben als Steinwände und dadurch keine Kälte abstrahlen.

Vielen ist beim Bau ihres Traumhauses außerdem auch die Öko-Bilanz des neuen Heims wichtig. Auch hier kann ein Holzhaus punkten: Zum einen sinkt durch die genannte Dämmfähigkeit der Bedarf an Heizaufwand, zum anderen handelt es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff.

Selbst aktiv werden

Besonders attraktiv ist der Bau eines Holzhauses aber für die, die auch selbst beim Bau mitwirken wollen. Die sogenannte Richtmeistermontage bietet den optimalen Rahmen, um die Fortschritte beim Hausbau selbst mit voranzutreiben – und am Ende auch noch bares Geld zu sparen.

Wie das funktioniert? - Bei der Richtmeistermontage werden Sie und Ihr aufgebauter Helferkreis selbst aktiv. Der Richtmeister, der in der Regel vom Hersteller Ihres Holzhauses zur Verfügung gestellt wird, übernimmt dabei die wesentliche Planung und überwacht die Bauvorgänge. Beim Bau eines Wohnblockhauses werden Ihnen meist wenige, bereits vorher maschinell gefertigte Einzelteile geliefert, die Sie und Ihre Helfer unter Anleitung des Richtmeisters aufbauen.

So haben Sie die einmalige Möglichkeit, als geschickter Laie an der Entstehung Ihres neuen Heims mitzuwirken. Natürlich können Sie die Eigenleistung selbst nach Ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten festlegen.

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