Treppenlift statt Fahrstuhl

von Mario Mussa
(Frankfurt)

Anders als in privaten Gebäuden, befinden sich in öffentlichen Gebäuden meist Fahrstühle, Treppenlifte und sonstige Einrichtungen, um Etagen zu überwinden Diese sind meist sogar vom Gesetz vorgeschrieben, damit man als körperlich eingeschränkte Person frei von Etage zu Etage kommt. In privaten Häusern findet man diese Hilfseinrichtungen meist nur in größeren Mehrfamilienhäusern.


Wer allerdings selbst baut, plant in der Regel auch für das Alter mit, weil er in dem selbst gebauten Haus bis ins Seniorenalter leben will. Aber wofür sollte man sich entscheiden? Ein Fahrstuhl allein ohne Treppen ist in einem Ein- bis Zweifamilienhaus meist sehr unpraktisch, weil es lange dauert in die andere Etage zu gelangen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind auf Treppen deutlich schneller unterwegs. Aber auch aus sicherheitsrelevanten und sicherheitsrechtlichen Gründen ist ein Haus ohne Treppen verboten.

Treppen zusätzlich zum Aufzug, haben den Nachteil, dass sie sehr viel Platz brauchen. Vor allem, weil die Röhre, in der der Aufzug installiert wird, auf allen Etagen Platz wegnimmt.

Eine Lösung, die platzsparender und deutlich kostengünstiger ist, ist der Treppenlift. Diese Option ist aber zugleich sehr praktisch, da es verschiedene Modelle gibt, die man installieren kann. Es gibt für jeden Bedarf den richtigen Treppenlift - beispielsweise den Stehlift, Sitzlift und den Plattformlift für Rollstuhlfahrer. Ein durchschnittlicher Treppenlift beginnt bei ca. 3000 Euro. Ein durchschnittlicher Fahrstuhl beginnt bei knapp 10.000 Euro. Dies ist ein enormer Preisunterschied, den man beim Hausbau schnell spürt, wenn am Ende des Baus das Geld knapper wird. Der weitere Vorteil ist, dass durch den Treppenlift kein Wohnraum weggenommen wird, da der Lift direkt am Treppenverlauf installiert wird.

Mehr Informationen unter treppenliftevergleich.de

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