Warum der Bau eines Ladens eine Wissenschaft ist

von Stefanie Fischer

Kein Unternehmen läuft ohne passende Einrichtung. Farbe, Gestaltung, Licht und Design. Alles hat einen Einfluss darauf, ob ein Mensch sich in einem Geschäft wohlfühlt. Die Einrichtung eines Ladens ist damit nicht länger eine Frage des eigenen Geschmacks, sondern wurde zu einer ganzen Wissenschaft erhoben: Neuromarketing. Hier werden die Wirkungen von Formen und Farben auf das Kaufverhalten und das Wohlbefinden von Kunden untersucht.


Die Ergebnisse können Geschäftsbesitzer dann in der Praxis umsetzen, um ihre Läden beliebter zu machen und für mehr Wiederkehrer zu sorgen. Dabei ist die Hilfe professioneller Ladenbauer von enormem Vorteil. Sie besitzen nicht nur die nötigen Kenntnisse auf dem Gebiet, sondern haben auch die Erfahrung und die nötigen Ressourcen, um dem Geschäftsbesitzer bei der Verwirklichung seiner Ideen zu helfen.

Über die Wirkung von Farben

Der Sehsinn ist der wichtigste Sinn des Menschen. Daher spielt er bei jeder Einrichtung eine wesentliche Rolle. Wer seine Kunden anhalten will zu bleiben und sich wohl zu fühlen, der sollte auf helle und warme Farben setzen. Gelb wirkt zum Beispiel zusammen mit gedeckten Farben freundlich und anregend. Es vermittelt das Gefühl eines warmen Sommertages. Für eine Friseureinrichtung ist das eine gute Idee. Orange hellt den Raum auf und kann so auch einen dunklen Raum mit Leben erfüllen.

Die Art, wie Farben miteinander oder auch gegeneinander arbeiten, ist der Farbenlehre verinnerlicht. Sie stellt dar, mit welchen Farben man Kunden anregen kann zu kaufen, länger zu bleiben oder aufgeregt zu sein. Auch die Zielgruppe kann gezielt durch bestimmte Nuancen oder Kontraste beeinflusst werden. So schätzen Frauen zum Beispiel allgemein helle Farben wie Lavendel, Türkis oder Pastelltöne sehr. Im Zusammenspiel mit Holzoptik passt dies gut zu einer Friseureinrichtung, die hauptsächlich auf das weibliche Publikum zielen soll.

Erst Licht macht einen Raum wohnlich

Ebenfalls auf den Sehsinn spielt die Beleuchtung an. Beim Ladenbau gilt es zu beachten, welche Kriterien an die Beleuchtung gestellt werden. Denn die sind nicht überall gleich. In einem Bereich, wo die Kunden sitzen und sich entspannen sollen, sollte das Licht Farben natürlich wiedergeben, also weich sein. Indirektes Licht ist besser als direktes, da es weniger aufdringlich ist.

An einem Tresen oder in der Warenpräsentation darf das Licht gerne stärker sein. Es soll die Ware immerhin im wortwörtlich besten Licht erstrahlen lassen. Auch hier haben Farben wieder ihre Wirkung. Viele Lebensmittel wirken in den richtigen Farben gleich viel appetitlicher. Große Fenster vermitteln das Gefühl von Weite und sparen gleichzeitig Stromkosten. Gerade hier sollten Entspannungsbereiche für die Kunden liegen.

Eine passende Einrichtung finden

Wer seinen Laden kundengerecht umbauen will, für den ist die passende Einrichtung überlebenswichtig. Auch hier sollte auf die Zielgruppe eingegangen werden. So müssen Lokale und Geschäfte, die für viele Menschen offen stehen behindertengerecht sein. Das bedeutet, dass alle Auslageplätze eine gewisse Höhe brauchen. Wer vornehmlich junge Kunden anlocken will, der sollte auf eine leichte Einrichtung achten.

Keine großen Schränke, sondern lieber Stahlkonstruktionen, an denen die Ware frei hängen kann. Ein Sitz- und Entspannungsbereich sorgt viel dafür, dass die Kunden gerne wiederkommen. Hier empfehlen sich Möbel in Holzoptik oder Rattan. Sie sind belastbar und bequem zugleich. Bei der Frage nach den passenden Möbeln kann wieder der Ladenbauer helfen. Mehr dazu auch unter: www.storebest.at

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