Was passt am besten zum eigenen Garten?

von Simon Horn
(Österreich)

Der eigene Garten – für viele Rückzugsort und Ort der Entspannung. Aber um sich an seinem Garten erfreuen zu können, muss dieser auch instand gehalten werden. Der Rasen will gemäht, die Hecke geschnitten und die Blumen wollen bewässert werden. Dies erfordert nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge an Gerätschaften.


Diese sollen einerseits möglichst schnell griffbereit sein, andererseits durch unansehnliche Unterstände oder Gerümpelschuppen die Schönheit des Gartens nicht gefährden. Gartenhäuser und Schuppen sind entsprechend beliebt. Neben der Funktionalität wird bei diesen in letzter Zeit auch verstärkt der ästhetische Aspekt berücksichtigt. Die Anpassung ans Gartengefüge, optisch ansprechende Außenwände und funktional wie ansprechende Entwürfe sind zu wichtigen Kriterien bei der Auswahl der Gartenaccessoires geworden. Dazu ist es natürlich auch wichtig, eine Vorstellung zu haben, wie das Produkt im eigenen Garten aussehen könnte. Auch dafür gibt es mittlerweile eigene Programme.

Vom Gartenhaus bis zur Kaminholzaufbewahrung – Für jede Aufgabe das passende Produkt

Je nachdem, welche Anforderungen das Gartenprodukt erfüllen soll, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von maßgefertigten Lösungen. So können die verschiedenen Teile des Gartens auch entsprechend ausgestattet werden. Die klassische Variante ist das altbekannte Gartenhaus. Hier steht vor allem die optimale Raumausnutzung im Vordergrund. Rasenmäher, Spaten und Laubnetze sollen möglichst effizient untergebracht werden.

Ideal sind dafür Gartenhäuser mit einer großen Tür, die von außen durch natürliches Licht beleuchtet werden können. In einem großen Gartenhaus spielt das Licht nämlich eine wesentliche Rolle – niemand sucht gern in der Dunkelheit nach einer scharfen Axt. Moderne Häuser sind dabei meist mit Lichtluken unter der Decke versehen. Diese sind nicht nur effektiv, sondern auch optisch ansprechend. Für kleinere Stauräume ist der Gartenschrank am besten geeignet. Sie funktionieren ganz ähnlich wie ihre Vertreter im Schlafzimmer, nur dass sich hinter den Türen keine Pullover und Hosen, sondern Harke und Schaufel verbergen. Gartenschränke sind meist von der Herstellerseite aus auf eine ideale Raumnutzung hin ausgelegt.

Für das Unterbringen größerer, sperriger oder eher Freizeitgegenstände bieten sich allerdings eher Boxen an. Hier können problemlos z.B. Sitzauflagen oder andere empfindliche Textilien gelagert werden, die dabei nicht den bekannten und wenig geschätzten Gartenhausmuff annehmen. Entsprechende Boxen gibt es auch in wasserdichten Ausführungen, um eben jene Textilien auch stets trocken und gleichzeitig immer draußen griffbereit zu halten. Ein ähnliches Prinzip gibt es mittlerweile auch für Fahrräder oder wahlweise Mülltonnen. Diese speziellen Fahrradgaragen sind dann allerdings nicht von oben, sondern durch ein seitliches Tor zu öffnen. Fahrräder können auf diese Weise mühelos verstaut und sicher verwahrt werden.

Zuletzt sei noch ein Produkt erwähnt, dass sich auch immer größerer Beliebtheit erfreut: Das Kaminholz. Auch dafür gibt es clevere Aufbewahrungsmöglichkeiten. Diese sind nicht nur wesentlich schicker als mit alten Planen überspannte Holzstapel – durch ihre Konstruktion ermöglichen sie auch eine besonders gute Trocknung des gespaltenen Holzes. Farblich sollte ein Gartenhaus der Umgebung angepasst werden. Grelle Farben sind dabei genauso wenig gefragt wie ein strahlendes weiß inmitten grüner Tannen. Die Aufnahme natürlicher Umgebungsfarben wie ein dunkles Grün sind ideal. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Akzente zu setzen, indem ein modernes und elegantes Grau oder Schwarz gewählt wird. Das Gartenhaus selbst wird dann zum Blickfang.

Ideal an Gartenhäusern ist auch die freie Wählbarkeit des Aufstellungsortes. Gartengeräte sollten eben am besten im Garten und die Fahrradgarage in der Nähe der Einfahrt untergebracht sein. Es stellt sich dann natürlich noch die Frage, wo das jeweilige Produkt optisch am besten in den Garten passt.

Die moderne Technik macht es möglich – Virtuelle Gartenhäuser im eigenen Garten planen

Dazu gibt es mittlerweile eigene Programme im Internet, so z.B. unter Biohort.com. Dort kann das gewünschte Produkt virtuell im Garten platziert werden. Benötigt wird dafür ein digitales Bild des Gartens, idealerweise natürlich von den Plätzen, an denen die Aufstellung geplant ist.

Sobald das Bild dann in dem Programm auf Biohort.com erscheint, können die verschiedenen Produkte an gewünschter Stelle im Bild positioniert werden. So wird ein guter Eindruck vermittelt, wie der Garten hinterher aussehen könnte. Die Ausrichtung kann dabei variabel verstellt werden. Das gewünschte Gartenhaus oder die Fahrradbox kann also nicht nur von links nach rechts oder von oben nach unten verschoben werden. Auch Drehungen sind problemlos möglich, sodass der perfekte Ort gefunden werden kann. Falls kein Bild des eigenen Gartens vorhanden ist, kann aber auch aus mehreren Gartenmotiven ein passendes gewählt werden. So lässt sich in jedem Fall das richtige Produkt finden.

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