3 Dinge über die sich Bauherren von Miethäusern und Eigentumswohnungen frühzeitig Gedanken machen sollten

von Nicolas
(Rheinland-Pfalz)

Bauherren haben in der Regel sehr viele Dinge im Kopf. Sie müssen Genehmigungen einholen, Angebote vergleichen und Entscheidungen für den Bau treffen. Die alltäglichen Aufgaben versperren hierbei gelegentlich den Blick in die Zukunft. Dabei ist es gerade für Bauherren von Miethäusern und Eigentumswohnungen wichtig, sich frühzeitig Gedanken über Dinge zu machen, die erst nach Fertigstellung des Baus relevant werden. Hierzu gehört beispielsweise die Wahl der Hausverwaltung und des Hausmeisterservices. Außerdem sollten bereits Strategien entwickelt werden, um Mieter und Käufer für die neu entstehenden Wohnungen zu finden.

Die Wahl der Hausverwaltung

In Mietshäusern gehört eine Hausverwaltung zum Standard dazu. Sie dient als Ansprechpartner für die Mietparteien, schließt Mietverträge ab und kümmert sich um eventuell notwendige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen. Hierfür organisiert sie Handwerker und Firmen und dient als Vermittler zwischen den Hausbesitzern und Dritten. Die Wahl einer professionellen Hausverwaltung ist entscheidend, damit sich die Besitzer nicht selbst um Angelegenheiten rund um ihre Immobilie kümmern müssen, sondern dieser auslagern können. Wer plant, Wohnungen langfristig zu vermieten, sollte sich daher frühstmöglich für eine Hausverwaltung entscheiden.

Dasselbe gilt, wenn Eigentumswohnungen entstehen, die verkauft werden sollen. In der Regel erstellen Bauherren nicht nur die Eigentumswohnungen, die sie selbst benötigen, sondern wollen auch einige davon verkaufen. Andere haben eine Eigentumswohnung, wollen diese jedoch als Alterssitz verwenden und sie daher solange vermieten. Durch die Entstehung solcher Eigentumswohnungen bilden sich sogenannte Wohneigentümergemeinschaften (WEG).

Diese haben unterschiedliche Interessen und müssen eine Vielzahl von Organisationsaufgaben übernehmen. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Hausverwaltung von einem Mitglied der WEG übernommen wird, in der Praxis kommt jedoch häufig eine externe Hausverwaltung zum Einsatz. Diese ist einerseits neutral und kennt sich andererseits mit dem Wohnungs- und Immobilienmarkt hervorragend aus. Hierdurch kann sie sich professionell um alle Angelegenheiten kümmern, die mit einer Immobilie einhergehen.

Einen Hausmeisterservice nutzen

Sowohl in Miethäusern als auch in den WEG ist es praktisch, einen Hausmeister vor Ort zu haben. Dieser kann als Ansprechpartner dienen und schnellstmöglich reagieren, wenn Störungen oder Probleme auftreten. Die Aufgaben eines Hausmeisters sind hierbei sehr vielfältig. Er kümmert sich um die technische Kontrolle und organisiert Wartungsarbeiten. Er übernimmt die Handwerkersteuerung und ist für die Außenreinigung zuständig. Er kann für die Grünpflege und den Galabau eingesetzt werden, aber auch der Winterdienst fällt in seinen Aufgabenbereich.

Um all diesen unterschiedlichen Aufgaben gerecht werden zu können, sollte ein Hausmeister kompetent und erfahren sein. Viele Bauherren entscheiden sich deswegen schon während der Bauphase dafür, einen professionellen Hausmeisterservice einzusetzen. Dieser bietet die unterschiedlichen Aufgaben und Lösungen aus einer Hand an und sorgt dafür, dass der Hausmeister genau die Aufgaben erledigt, für die er benötigt wird. Hierbei gibt es spezielle Angebote für Privat- und Gewerbeimmobilien, die sich unter anderem in ihrem Leistungsspektrum unterscheiden.

Strategien, um passende Mieter und Käufer zu finden

Aktuell genießen Vermieter und Verkäufer einen sehr guten Stand am Immobilienmarkt. Die Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren ist nach wie vor sehr groß, sodass sie aus einer großen Zahl an Interessenten wählen können. Dennoch ist es wichtig, geeignete Strategien zu nutzen, um Mieter und Käufer finden zu können.

Auf der einen Seite erhöht sich so die Chance, die Wohnungen schnell zu vermieten oder zu verkaufen. Auf der anderen Seite kann gezielt nach bestimmten Zielgruppen und Käuferschichten gesucht werden. Das ist beispielsweise dann interessant, wenn man für seine Immobilie eine bestimmte Art von Mietern sucht oder Käufer aus einem konkreten Umfeld haben möchte.

Mittlerweile setzen viele Bauherren auf einen sogenannten Multichannel-Ansatz. Das bedeutet, dass sie eine Vielzahl von Kanälen nutzen, um ihre Wohnungen anzubieten. Neben klassischen Wohnungsanzeigen und der Zusammenarbeit mit Maklern werden immer häufiger digitale Angebote genutzt. Mittlerweile ist es durch virtual reality sogar möglich, virtuelle Führungen durch die Wohnungen anzubieten. Somit können auch Interessenten für eine Immobilie gewonnen werden, die nicht aus dem näheren Umfeld stammen.

(Quelle Beitrag-Foto: Pixabay.com, https://pixabay.com/de/photos/planung-hausbau-vorprojekt-bauen-3536758/)

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