Baugerüste für die eigene Baustelle - darauf gilt es zu achten

von Michael Meier
(Hamburg )

Wer sein Haus renovieren möchte, der muss bedenken, dass für die meisten Renovierungsarbeiten das Aufstellen von einem Baugerüst erforderlich ist. Damit lassen sich die anfallenden Arbeiten deutlich schneller und weitaus sicherer durchführen. Dazu gehören unter anderen das Austauschen der Fenster, das Streichen der Fassade sowie notwendige Reparaturen am Dach. In diesem Zusammenhang stehen Bauherren in der gesetzlichen Pflicht, dass stets eine durchgehende Sicherheit auf der Baustelle herrscht. Diesem Schutz unterliegen sowohl die Arbeiter als auch vorbeigehende Passanten, im Schadensfall wird der Verantwortliche dafür haftbar gemacht.


Grundsätzlich ist das Aufstellen von Baugerüsten ab einer Arbeitshöhe von drei Metern vorgeschrieben. Wenn die Arbeiten in einer Höhe von mindestens fünf Metern erfolgen, ist der Aufbau eines speziellen Schutzgerüstes obligatorisch. Des Weiteren ist ein Baugerüst beim Neubau generell gesetzlich vorgeschrieben, genauso wie bei allen Dacharbeiten.

Auf hochwertige Qualität bei Baugerüsten setzen

Wenn die Renovierungsarbeiten am eigenen Haus länger andauern, lohnt sich die Investition in ein Baugerüst. Bei der Auswahl der richtigen Variante spielen hochwertige Eigenschaften eine extrem wichtige Rolle, dazu gehört unter anderem ein sicherer Stand. Außerdem sollte sich das Baugerüst einfach und schnell auf- und abbauen lassen, sodass der Einsatz zeitnah möglich ist. Auf diese Weise ist ein vielseitiger Gebrauch rundum das Haus und die häusliche Umgebung durchführbar.

Im Vergleich zur Miete lassen sich mit einem eigenen Baugerüst auf lange Sicht effektiv Kosten einsparen, wenn diverse Bauprojekte geplant sind. Dazu ist damit stets die Sicherheit der Arbeiter auf der Baustelle gegeben. Sehr praktisch sind Rollgerüste, welche als mobile Arbeitsbühnen auf der Baustelle dienen und schnell einsatzbereit sind. Diese Varianten sind auf einem modularen Prinzip aufgebaut, sodass sie sich nach Bedarf erweitern lassen. Derart können die Arbeiter auch enorm hohe Bereiche am Haus mühelos erreichen. Dabei dient eine solide Bühne als Arbeitsfläche, welche fest in das Baugerüst eingehängt wird. Abhängig vom Gerüstmodell und den vorliegenden Anforderungen lassen sich zeitgleich mehrere Bühnen in der Konstruktion integrieren.

Passendes Baugerüst richtig auswählen

Vor dem Kauf eines Baugerüstes sollte das Bauvorhaben gut geplant werden, inklusive das Bestimmen der Abmessungen bei der Immobilie und fälligen Renovierungsarbeiten. Im Hinblick auf diese Messwerte wird die Breite und Länge der Bühne ausgewählt, sodass für die bevorstehenden Arbeiten ein ausreichendes Platzangebot vorhanden ist. Außerdem muss die maximale Tragfähigkeit beachtet werden, die sich aus dem Gewicht der Bauarbeiter und der verwendeten Baumaterialien zusammensetzt.

Bei Gerüsten aus Aluminium ist ein relativ niedriges Eigengewicht der einzelnen Elemente gegeben, sodass der Transport sowie Auf- und Abbau keine große Herausforderung darstellen. Besonders komfortabel ist das Verbinden sämtlicher Elemente mit Hilfe von Schnellverschlüssen, um die die Montage und Demontage schnell umsetzen zu können. Wenn sich das Grundgestell zusammenklappen lässt, ist ein Verstauen in der Garage oder sonstigen Lagerräumen problemlos möglich.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, ein selbstständig aufgebautes Gerüst von einem professionellen Gerüstbauer überprüfen und im Anschluss abnehmen zu lassen. Derart sind die Bauherren auf der sicheren Seite, sparen sich aber die höheren Kosten für den Aufbau vom Fachmann.

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