Das Zuhause mit der richtigen Farbe in Szene gesetzt

von Nicolas Sender

Hinter Ihnen liegt eine spannende Zeit von der Recherche bis hin zur ersten tragenden Wand. Jetzt steht auch schon das Eigenheim. Es gilt nur noch, die bestmögliche Farbe für den jeweiligen Raum zu finden, damit dieser optisch perfekt in Szene gesetzt wird. Schließlich sollen Sie sich in Ihrem neuen Zuhause entspannt fühlen und einen Ort des Rückzugs vorfinden. Die richtige Wandfarbe lässt den Raum in einem ganz neuen Look erstrahlen und holt aus ihm das Maximum heraus. Wandfarben können für Beruhigung und Entspannung, aber auch für Inspiration und Erfrischung sorgen. Auch sonst kleine Räume können mit der richtigen Wandfarbe größer wirken. Wandfarben verleihen einem Raum einen eher anregenden oder zurückhaltenden Charakter. Das Streichen der Wände macht übrigens auch Spaß.

So wirkt der kleine Raum größer

Eine Faustregel: Je kleiner der Raum, desto heller die Farbe. Farben in hellen Tönen lenken den Blick automatisch in die Weite. Für die Farbe der Decke empfehlen wir Ihnen unbedingt eine helle Farbe. Diese Farbtöne wirken weniger erdrückend. Da hellere Farben eher zurückhaltend sind, eignen sich diese auch gut für das Schlafzimmer. Damit allerdings die weiße Farbe nicht zu steril wirkt, raten wir Ihnen, mit Raumdetails, Mustern oder verschiedenen Nuancen zu arbeiten. Auch dunkle Wandfarben haben mit Sicherheit etwas für sich. Sie bringen eine gewisse Form von Ausdrucksstärke in die Räume, sollten aber sparsam eingesetzt werden, um nicht erdrückend zu wirken.

Welche Wandfarben zueinander passen

Bevor es mit dem Streichen losgeht, sollten Sie sich ganz genau überlegen, welche Emotionen Sie im Raum erleben und zum Ausdruck bringen wollen. Veränderte Raumabmessungen, anders wahrgenommener Tageslichteinfall - all das kann durch Raumfarben betont werden.


Damit der Raum nicht zu neutral und langweilig wirkt, ist ein Wechsel in den Farbnuancen unbedingt empfehlenswert. Hilfreich kann dahingehend der traditionelle Farbkreis sein. Aber auch tonwertorientierte Wandfarbe ist ein guter Ansatz. Ein Beispiel: Sie wählen eine Farbe aus. Sie streichen die Decke dabei im hellsten Ton der Farbfamilie, die Wände einen Ton dunkler und Raumerweiterungen wie Leisten und Bretter nochmals dunkler.

Sie können ebenfalls harmonische Wandfarben verwenden. Diese liegen im Farbkreis direkt nebeneinander. Ein Mix aus harmonischen Wandfarben und einem Gemisch aus Primärfarben (Rot, Gelb, Blau) kann eine gelungene Kombination werden. Etwas ausdrucksstärker sind Komplementärfarben. Sie liegen sich im Farbkreis gegenüber. Hier lässt sich dann auch gut eine neutrale Wandfarbe einsetzen.

Die Farbe und die Himmelsrichtung

Rot oder Orange sind eher warme Farben und eignen sich gut für Räume mit Nord-Ost-Ausrichtung. Kältere Farbtöne (zum Beispiel Blau oder Türkis) dämpfen helles Sonnenlicht. Diese Farbtöne empfehlen sich für Räume, die in Richtung Süden oder Westen gerichtet sind. Farben in dieser Farbrichtung vergrößern außerdem kleinere Zimmer optisch und haben einen entspannenden Effekt. Diese Töne eignen sich hervorragend für Arbeitszimmer oder Schlafräume.

Farbrezepte: Dank Farbtabelle den richtigen Farbton finden

Die richtigen Farben sind schon in Ihrem Kopf? Damit ist der erste Schritt getan. Jetzt heißt es nur noch, das zu konkretisieren. Farbtabellen können dabei hilfreich sein. Sie stellen das komplette Angebot eines Farbanbieters dar. In einer (Online-)Bestellung kann dann einfach der richtige Farbcode genannt werden. Alles erledigt. Schon können Sie den Pinsel schwingen. Wer genau weiß was er möchte kann außerdem bei Discountern im Internet Glück haben und von Rabatt-Angeboten beim Malerbedarf profitieren.

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