Für Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen

von Nicolas
(Kaiserslautern)

Das eigene Zuhause ist zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Von Naturgewalten über Einbrecher bis hin zu Bränden gibt es viele Risiken, vor denen sich Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter, schützen müssen. Hierfür gibt es unterschiedliche Strategien und Hilfsmittel. Dieser Artikel stellt fünf wichtige Sicherheitsmaßnahmen vor und erläutert, wie diese genutzt werden können.

Eine Hausratversicherung abschließen

In einem Haus befindet sich der sogenannte Hausrat, der von Möbeln über Elektrogegenstände bis hin zu Kleidung reicht. Dieser kann durch ganz unterschiedliche Gefahren wie Blitzeinschlag, Einbruch, Überspannungen, Wasserschäden oder Explosionen beschädigt werden. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, eine Hausratversicherung zu haben, die die entsprechenden Schäden abdeckt.


Es ist wichtig, einen umfassenden Anbietervergleich durchzuführen. Die verschiedenen Versicherer unterscheiden sich nämlich deutlich in ihren Angeboten und Preisen. Zusätzlich zum Standardschutz, der zu einer Hausratversicherung dazu gehört, können weitere Leistungen gebucht werden. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, sich vor einem Fahrraddiebstahl oder Glasbruch zu schützen.

Alarmanlagen installieren

Alarmanlagen sind eine hervorragende Möglichkeit, um sich vor Einbrechern zu schützen. Es gibt zahlreiche Lösungen, mit denen beispielsweise die Türen und Fenster, aber auch Balkone und Terrassen gezielt abgesichert werden können. Wer über einen eigenen Garten verfügt, kann diesen zudem mit Kameras ausstatten, um immer einen guten Überblick zu haben, was im Garten passiert.

Vor allem die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, mit denen Interessierte ein Gebäude mit Alarmanlagen schützen können. So lassen sich verschiedene Sicherheitsmerkmale mit dem Smartphone aus der Ferne steuern. Es ist beispielsweise praktisch, wenn aus dem Urlaub heraus die Lichtanlage und das Bewässerungssystem in Haus und Garten gesteuert werden können. So kann Einbrechern vorgegaukelt werden, jemand sei zu Hause. Es ist empfehlenswert, auf ein umfassendes Sicherheitskonzept zu setzen, damit die einzelnen Maßnahmen perfekt ineinandergreifen.

Die Therme regelmäßig warten lassen

Viele Haushalte arbeiten mit einer Therme, um die Wohnung zu beheizen oder warmes Wasser zur Verfügung zu haben. Damit eine solche Therme einwandfrei arbeitet, ist es erforderlich, sie regelmäßig warten zu lassen. Der übliche Turnus beträgt eine Wartung im Jahr. Es sollte mit entsprechenden Kontrollen nicht zu lange gewartet werden, da Beschädigungen an der Therme teuer werden können. Außerdem besteht sonst die Gefahr, dass ausgerechnet dann, wenn es kälter wird, keine Heizung zur Verfügung steht. Mieter sind zudem dazu verpflichtet, regelmäßige Thermenwartungen durchführen zu lassen.

Einen Safe für Wertgegenstände einbauen

In vielen Haushalten befinden sich Wertgegenstände. Diese reichen von Bargeld über Schmuck bis hin zu Wertpapieren. Diese müssen einerseits vor dem Zugriff Unbefugter und andererseits vor Gefahren wie Feuer oder Wasser geschützt werden. Ein Safe leistet hierbei gute Dienste.

Je nach Wunsch können sich Hausbesitzer für unterschiedliche Varianten entscheiden. Einige Modelle werden unter dem Schreibtisch oder in einer Ecke aufgestellt, andere lassen sich direkt in die Wand integrieren. Manche Safes arbeiten mit klassischen Zahlenschlössern, andere haben digitale Technologien zum Schutz der Wertgegenstände zu bieten. Abhängig von den zu schützenden Gegenständen und dem zur Verfügung stehenden Budget bietet sich ein jeweils anderes Modell an.

Schutzfunktionen für Familien mit Kindern

Familien mit Kindern müssen besondere Schutzmaßnahmen treffen, um den Nachwuchs nicht in Gefahr zu bringen. So gibt es spezielle Aufsätze für die Steckdosen, damit Kinder nicht an diesen herumspielen können. Wenn es im Haushalt eine Treppe gibt, sollten entsprechende Kinderschutztüren eingebaut werden. So wird ein Herunterfallen der Kinder vermieden. Nicht zuletzt eignen sich Babyphone gut, um zu kontrollieren, ob es dem schlafenden Kind im Kinderzimmer gut geht. All diese Technologien sollten genutzt werden, um ein Höchstmaß an Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erreichen.

Fazit

Panik ist kein guter Ratgeber. Deswegen sollte nicht erst reagiert werden, wenn eine Gefahrensituation bereits eingetreten ist. Ein konkretes Sicherheitskonzept hilft dabei, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und Vorkehrungen zu treffen, um das eigene Zuhause bestmöglich zu schützen. Abhängig davon, welche Schutzmaßnahmen angestrebt werden, bieten sich jeweils andere Lösungen an. Diese müssen unbedingt aufeinander abgestimmt werden, damit sie ineinandergreifen und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem sollten die gewählten Lösungen regelmäßig kontrolliert und gewartet werden, damit sie lange und zuverlässig ihren Dienst tun.

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