Das Fundament der Langlebigkeit: Wie Selbstbauer ihr Haus vor versteckten Gefahren schützen
von Nicolas
Ein Haus in Eigenregie zu planen und bauen kostet mehr als bloß Zeit. Auch Herzblut, eine große Portion Aufmerksamkeit und meist das gesamte Ersparte gehen dabei drauf. Bei der Bauphase liegt der Fokus oft auf der Ästhetik des Hauses. Welche Fliesen passen ins Bad? Welcher Parkettboden strahlt Wärme aus, um dem Zuhause mehr Gemütlichkeit einzuhauchen? Und wo sollten die Fenster platziert werden, wenn so viel Licht wie möglich ins Haus geraten sollte?
Diese Fragen sind wichtig, doch ein wahrer Meister des Hausbaus denkt auch an die Systeme, die unsichtbar im Hintergrund arbeiten. Ein Haus braucht leistungsfähige Leitungen für Wasser und Abwasser, wenn es über Jahre hinweg reibungslos funktionieren soll.
Prävention beginnt bei der Planung
Der größte Fehler, den viele Selbstbauer begehen, ist die Annahme, dass ein einmal verlegtes Rohr für die nächsten 50 Jahre keine Aufmerksamkeit mehr benötigt. Dabei ist die Entwässerung eines der sensibelsten Systeme überhaupt und gehört zu den Dingen, die wir für selbstverständlich halten. Doch schon kleinste Fehler im Gefälle oder ungünstige Winkel bei den Abzweigungen können Jahre später zu massiven Problemen führen und ordentlich Geld kosten.
Deshalb achten Bauherren heute besonders darauf, Experten für die Abnahme und Wartung der Abwassersysteme zur Hand zu haben, wie beispielsweise die
Rohrreinigung in Meckenheim. Wer hier auf Qualität setzt, stellt schon von Anfang an sicher, dass Ablagerungen oder Baumängel gar nicht erst zum kostspieligen Notfall werden. Denn ein solcher kostet im Ernstfall schnell fünfstellige Summen.
Feuchtigkeit und Kapillarwirkung
Neben dem stabilen
Gerüst und der Haustechnik ist der Schutz vor Feuchtigkeit das A und O. Selbst ein statisch perfektes Haus kann von innen heraus zerfallen, wenn die Abdichtungen versagen. Gerade bei Kellern ist das ein großes Thema. Hier muss man als Selbstbauer zwischen zwei Varianten entscheiden. Die sogenannte Weiße Wanne wird aus wasserundurchlässigem Beton gebaut, der den Keller selbst abdichtet. Das funktioniert nur dann, wenn präzise gegossen werden und auch die Fugenbleche stimmen.
Die Alternative ist die Schwarze Wanne, bei der das Mauerwerk durch Bitumenbahnen oder Dickbeschichtungen von außen abgedichtet wird. Für Selbstbauer ist sie oft die bessere Wahl, da Fehler weniger dramatisch sind und nur einen Bruchteil von dem kosten, was ein Riss im wasserundurchlässigen Beton der Weißen Wanne kosten würde.
Die Wartung des Hauses
Was den ein oder anderen Selbstbauer überrascht, ist die Tatsache, dass der Hausbau nicht mit dem Einzug endet. Wer den Wert des Hauses erhalten möchte, braucht einen handfesten Wartungsplan, denn technische Anlagen altern und brauchen regelmäßig Aufmerksamkeit. Ein gutes Beispiel dafür sind die Dachrinnen. Werden sie zweimal im Jahr gereinigt, vermeidet man Fassadenschäden durch überlaufendes Wasser.
Auch die Heizung sollte einmal jährlich gewartet werden, damit sie die Effizienz wahrt und den CO2-Ausstoß minimiert. Dazu kommt die Prüfung der Rückstauklappen. Besonders wenn es öfter stark regnet, ist eine funktionierende Rückstausicherung essentiell, damit das Abwasser bei einer Überlastung der Kanalisation nicht im eigenen Keller landet.
Bauen für die Ewigkeit
Ein Haus selbst zu bauen, ist die ultimative Form der Selbstverwirklichung und ein Zeichen der Beständigkeit. Doch diese Beständigkeit kommt nicht von allein. Sie ist das Ergebnis einer Mischung aus hochwertigen Materialien, korrekter Ausführung und einer guten Portion Vernunft, die einen dazu bringt, bei kritischen Infrastrukturen auf die Experten zu setzen.