Wintergarten - was ist zu beachten?

von Nicolas

Während den warmen Jahreszeiten ist der Garten oft der beliebteste Ort des gesamten Anwesens. Man kann die Sonne und die frische Luft genießen und sich an der Farbenpracht erfreuen. Doch was passiert, wenn es Winter wird? Der Garten verwandelt sich dann meistens in eine braungrüne Fläche aus altem Rasen und matschiger Erde. Wer aber auch im Winter den Wunsch verspürt, draußen sein zu können (oder zumindest das Gefühl zu haben, draußen zu sein), der sollte beim Hausbau über einen Wintergarten nachdenken.

Was ist ein Wintergarten überhaupt?

Der Wintergarten als Wohlfühloase besteht meistens zum Großteil aus Glas und ist als Erweiterung an den Wohnraum angebaut. Er dient vor allem dazu, auch im Winter die Möglichkeit zu haben, Zeit im "Freien" zu verbringen. Durch das viele Glas gelangt in den kalten Jahreszeiten viel Licht in den Raum, welcher sich dadurch auch hervorragend zum Überwintern von Pflanzen eignet.

Hinzu kommt, dass ein Wintergarten den perfekten Übergang zwischen Wohnraum und Garten darstellt. Mit dem Bau eines Eigenheimes sind immer ein großer Aufwand und hohe Kosten verbunden, doch die Mühe lohnt sich. Zusätze wie ein Wintergarten erhöhen den Wohlfühlfaktor enorm und werten die Wohnqualität auf.

Welche Arten von Wintergärten gibt es?

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, beim Hausbau einen Wintergarten zu integrieren, steht noch die Entscheidung aus, was für eine Art von Wintergarten es sein soll. Man unterscheidet zwischen Kalt- und Warmwintergärten. Beide Bauvarianten haben ihre Vor- und Nachteile und die Wahl für eine von beiden muss mit Bedacht getroffen werden.

Kaltwintergärten

In einem Kaltwintergarten wird - wie der Name unschwer vermuten lässt - nicht geheizt. Dadurch fällt die Temperatur im Winter stark ab. Die Dämmung ist im Vergleich zu beheizten Wintergärten eher gering, doch dieses Modell ist auch im Bau sehr viel weniger aufwendig und dadurch günstiger.

Kaltwintergärten eignen sich gut, um Pflanzen zu überwintern und sind vor allem in den wärmeren Jahreszeiten ein schöner Aufenthaltsort - nur im Winter wird es etwas ungemütlich. Wenn Sie einen Ort brauchen, an dem sich Ihre Pflanzen in den kalten Monaten wohlfühlen und den Sie im Sommer als zusätzlichen Wohnraum nutzen können, ist ein Kaltwintergarten die richtige Entscheidung.

Warmwintergärten

Warmwintergärten sind gängiger als ihr kaltes Pendant und werden auch als Wohnwintergärten bezeichnet. In ihnen wird das ganze Jahr über auf eine Temperatur von ca. 20° geheizt. Auf diese Weise ermöglicht der Raum einen gemütlichen Aufenthalt im Winter und schränkt nicht durch Kälte ein. Durch die aufwendige Isolierung sind aber auch die Kosten entsprechend höher.

Da der Raum zum Großteil aus Glas besteht, muss sehr auf den Energieverbrauch der Heizung geachtet werden, um Verschwendung und extreme Energiekosten zu vermeiden. Wenn Sie sich einen Wintergarten an Ihr Eigenheim anbauen möchten, sollten Sie sich im Voraus über behördliche Vorschriften informieren.

Durch die Isolierung und Beheizung des Raumes bietet der Warmwintergarten das gesamte Jahr über einen schönen Ort zum längeren Verweilen. Durch Sonnensegel kann im Sommer überschüssiges Licht und Wärme abgehalten werden. Sogar eine Klimaanlage kann man einbauen lassen. Dadurch können Sie den Wintergarten einrichten wie jeden anderen Raum auch. Es ist also ganzjährig ein zusätzlicher Wohnraum.

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