Das Schlafzimmer als Ruhebereich: Die wichtigsten Faktoren im Innenausbau
von Nicolas
Baut man ein Haus, verbringt man traditionell viel Zeit damit, den Grundriss festzulegen, Böden auszuwählen und die Küche zu konzipieren. Dabei hat ein Raum im Haus und vor allem im Innenausbau besonders viel Aufmerksamkeit verdient. Das Schlafzimmer ist der Raum der Ruhe, in dem wir uns jeden Abend zurückziehen und wo wir uns für den nächsten Tag regenerieren. Aus diesem Grund spielt auch zum Beispiel die Platzierung im Haus eine Rolle. Ein idyllisches Schlafzimmer liegt fernab von Lärmquellen wie der Straßenseite oder dem Haustechnikraum.
Und möchte man morgens gern die Sonne auf dem Gesicht spüren, lohnt es sich, das Zimmer gen Osten auszurichten. Eine Nord-Lage wiederum ist angenehm kühl, was gerade im Sommer für besseren Schlaf sorgen kann. Wenn man eine Ankleide integrieren will, kann ein abgetrennter Bereich die Unruhe und den visuellen Ballast aus dem eigentlichen Schlafbereich fernhalten. Und plant man dann auch noch die passenden Fenster, kann der Raum entweder angenehm großzügig oder gemütlich und privat wirken. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und gerade deshalb lohnt es sich, vor allen großen Entscheidungen für einen guten Überblick zu sorgen.
Die technische Infrastruktur eines gesunden Raumklimas
Wie erholsam der Schlaf im neuen Zuhause wird, ist oft die Folge von ein paar wichtigen Entscheidungen, die man schon vor dem eigentlichen Einzug trifft. Da wäre zum Beispiel die Elektroplanung. Befinden sich die Steckdosen direkt am Kopfende des Bettes, kann man die Nachttischlampen ganz bequem vom Bett aus ausschalten, bevor man schlafen geht. Doch auch die Luftqualität spielt eine Rolle. Gerade moderne, hochgedämmte Häuser brauchen kluge Belüftungskonzepte, denn nicht jeder möchte schließlich mit offenem Fenster schlafen.
Eine gute dezentrale Lüftungsanlage sorgt dafür, dass der Raum nicht auskühlt, aber trotzdem kontinuierlich Sauerstoff ausgetauscht wird. Plant man dann noch eine Fußbodenheizung mit ein, bei der das Klima in jedem Raum einzeln eingestellt werden kann, erreicht man die ideale Schlaftemperatur von 16 bis 18 Grad ganz ohne Probleme. Und selbst beim Verputzen gilt es, den Schlaf im Hinterkopf zu behalten. Denn wer an dieser Stelle auf natürliche Materialien wie Lehm oder Kalk setzt, kann damit ganz natürlich die Luftfeuchtigkeit regulieren und trockene Schleimhäute am Morgen vermeiden.
Komfort in neuen Dimensionen
Steht das Grundgerüst, kann es endlich an die Inneneinrichtung gehen. Für viele Menschen, die zum ersten Mal ein Haus bauen, ist das der schönste Teil des Projekts. Es geht ihnen dabei durchaus um die Ästhetik, oft aber auch um die haptische und funktionale Qualität der Dinge, mit denen sie täglich in Berührung kommen. Dazu gehört zum Beispiel die Bettwäsche. Entscheidet man sich zum Beispiel für sehr großzügige Decken und Kissen wie
Bettwäsche 200x220 und ein paar Memory Foam Kissen, hat man mehr Bewegungsfreiheit und streitet sich seltener um die Decke. Außerdem sieht alles schnell viel harmonischer und schöner aus, was gerade in einem neuen Haus für echte Freude sorgt.
Lichtdesign als finaler Schliff
Und dann wird die Atmosphäre in einem Raum natürlich vor allem durch das Licht bestimmt. Im Schlafzimmer sollte man auf ein Drei-Ebenen-Konzept setzen: Eine sanfte Grundbeleuchtung an der Decke, atmosphärische Wandleuchten am Bett für den Abend und punktgenaue Leselampen, die den Partner nicht stören. Besonders beliebt sind aktuell auch LED-Leisten, die direkt in die Deckenkonstruktion integriert werden können und den Raum in ein weiches Licht tauchen. Wichtig ist, dabei auf warmweiße Leuchtmittel unter 3.000 Kelvin zu setzen, denn die fördern die Entspannung und bereiten den Körper auf den Schlaf vor.
Ein schöner Teppich, eine Kerze oder ein paar gute Bücher können
das Gefühl der Gemütlichkeit verstärken und die Ruhe in einem der wichtigsten Räume des Hauses unterstreichen. Denn am Ende bietet ein gutes Schlafzimmer genau das: Entspannung.